"Au-pair“
bei deutschen Familien
I. Die Aufgaben eines Au-pairs
Die täglichen Aufgaben eines
Au-pairs sind sehr unterschiedlich. Sie hängen ganz von der Eigenart
und dem Lebensstil der Familie ab, die das Au-pair bei sich aufgenommen
hat.
Zum Alltag eines Au-pairs gehört
im Allgemeinen:
- Leichte Hausarbeiten zu verrichten,
also mitzuhelfen, die Wohnung sauber und in
Ordnung zu halten, sowie
die Wäsche zu waschen und zu bügeln;
- das Frühstück und einfache
Mahlzeiten zuzubereiten;
- die jüngeren Kinder zu betreuen,
das heißt, sie zu beaufsichtigen und auf dem Weg in den
Kindergarten oder in die
Schule oder zu bestimmten Veranstaltungen zu begleiten, mit
ihnen spazieren zu gehen
oder zu spielen;
- das Haus bzw. die Wohnung zu
hüten und die Haustiere zu betreuen.
Nicht zu den Aufgaben eines Au-pairs
gehört z.B. die Kranken- und Altenpflege (Betreuung pflegebedürftiger
Familienangehöriger).
II. Rechte und Pflichten
Das „Europäische Abkommen über
die Au-pair-Beschäftigung“ enthält Rahmenvorschriften über
die Lebens- und Arbeitsbedingungen, den Sprachunterricht, die soziale Sicherung
sowie über die Rechte und Pflichten der Gastfamilie und des Au-pairs.
Dieses Abkommen wurde zwar von der Bundesrepublik Deutschland nicht ratifiziert,
es wird jedoch in der Praxis im allgemeinen nach ihm verfahren. Hinzu kommen,
da man das Au-pair-Verhältnis in Deutschland schon seit vielen Jahren
kennt, gewisse Gepflogenheiten:
Dauer des Au-pair-Verhältnisses
Zumeist werden Au-pairs für
die Dauer von 10 bis 12 Monaten in die Familie aufgenommen. In manchen
Fällen kann der Aufenthalt auch kürzer sein. Bei Au-pairs aus
Nicht-EU-/EWR-Staaten oder aus Staaten, die der EU am 1.5.2004 beigetreten
sind, muss der Au-pair-Vertrag jedoch für mindestens 6 Monate geschlossen
werden. Eine erneute Beschäftigung als Au-pair ist nicht möglich,
auch wenn die Höchstdauer von einem Jahr nicht ausgeschöpft wurde.
Arbeits- und Freizeit
Die täglichen Aufgaben im
Haushalt dürfen das Au-pair grundsätzlich nicht mehr als 5 Stunden
in Anspruch nehmen (einschließlich Babysitting). Die häusliche
Mithilfe beträgt also maximal 30 Stunden pro Woche. Soll diese Zeitdauer
aus besonderem Anlass überschritten werden, so bedarf dies der vorherigen
Absprache. Die Überstunden müssen zeitlich ausgeglichen werden.
Von der Familie kann verlangt werden, dass das Au-pair die ihm übertragenen
Aufgaben in angemessener Zeit erledigt. Die Besorgung privater Angelegenheiten
(z.B. das Sauberhalten und Aufräumen des eigenen Zimmers) zählt
nicht als Hausarbeitszeit. Eine von der Gastfamilie zu verantwortende geringere
„Arbeitszeit“ erlaubt keine Kürzung des Taschengeldes.
Die Einteilung der Hausarbeitszeit
richtet sich nach den häuslichen Gegebenheiten und Bedürfnissen
der Familie. Eine gewisse Regelmäßigkeit im Tagesablauf kann
jedoch erwartet werden. Dem Au-pair stehen eineinhalb zusammenhängende
Tage in der Woche zur Verfügung (nicht notwendigerweise am Wochenende,
mindestens ein Wochenende im Monat muss jedoch frei sein). Ausserdem sind
ihm mindestens 4 freie Abende pro Woche zu gewähren.
Erholungsurlaub
Wird das Au-pair für ein volles
Jahr in die Familie aufgenommen, steht ihm ein bezahlter Erholungsurlaub
von 4 Wochen Dauer zu, ansonsten für jeden vollen Monat ein Urlaub
von 2 Werktagen. Während des Urlaubs gelten Sonntage nicht als Urlaubstage.
Fährt die Familie selbst in Urlaub, nimmt sie häufig das Au-pair
mit, das dann jedoch auch gewisse Aufgaben und Verpflichtungen übernehmen
muss (z. B. Betreuung der Kinder usw.). Ein Familienurlaub zählt jedoch
nur dann als Urlaub, wenn lediglich unwesentliche Aufgaben übernommen
werden müssen und keine Anwesenheitspflicht besteht. Fährt das
Au piar nicht mit in den Familienurlaub, ist eine Beschäftigung bei
einer anderen Familie (Nachbarn, Bekannte etc.) nicht zulässig.
Die gesetzlichen Feiertage sind
grundsätzlich frei oder werden durch Freizeit ausgeglichen.
Sprachkurs
Jedem Au-pair ist die Möglichkeit
zu geben, in seiner Freizeit an einem Deutsch-Sprachkurs teilzunehmen sowie
kulturelle und geistig anregende Veranstaltungen zu besuchen. Für
die Kosten des Sprachlehrgangs und der Veranstaltungen muss es jedoch selbst
aufkommen.
Unterkunft und Verpflegung
Unterkunft und Verpflegung werden
selbstverständlich von der Familie unentgeltlich gestellt. Grundsätzlich
steht dem Au-pair ein eigenes Zimmer innerhalb der Familienwohnung zur
Verfügung. Es nimmt an den gemeinsamen Mahlzeiten teil und erhält
dasselbe Essen
wie die Familienangehörigen.
Wird eine bestimmte Ernährungsform gewünscht, sollte man dies
in der Bewerbung angeben.
Taschengeld und Reisekosten
Im Vordergrund des Au-pair-Verhältnisses
steht, die Sprachkenntnisse zu vervollständigen und das Allgemeinwissen
durch eine bessere Kenntnis des Gastlandes zu erweitern. Ein Au-pair erhält
daher keinen Arbeitslohn im üblichen Sinne, sondern lediglich ein
sogenanntes Taschengeld. Es beträgt zur Zeit üblicherweise 260
Euro im Monat, und zwar unabhängig von der Dauer der Hausarbeitszeit.
Die Kosten für die An- und Rückreise trägt in der Regel
das Au-pair.
Kranken- und Unfallversicherung,
Schwangerschaft
Auf jeden Fall muss für das
Au-pair in Deutschland eine Versicherung für den Fall der Krankheit,
Schwangerschaft und Geburt sowie eines Unfalls abgeschlossen werden. Alle
Versicherungsbeiträge gehen zu Lasten der Familie.
Auflösung des Au-pair-Verhältnisses
Das Au-pair-Verhältnis endet
nach Ablauf der vereinbarten Zeit. Sofern keine Kündigungsfrist vereinbart
wurde, kann das Vertragsverhältnis vor Ablauf dieser Zeit grundsätzlich
nur im gegenseitigen Einvernehmen gelöst werden (Auflösungsvertrag).
In den meisten Fällen einigen sich beide Seiten darauf, dass das Au-pair
so lange bleibt, bis es eine andere Familie gefunden hat. Liegt ein schwerwiegender
Grund vor, kann jedoch fristlos gekündigt werden. Abgesehen von diesem
Fall dürfte es selbstverständlich sein, dass man sich nicht schon
während der ersten Tage des Zusammenlebens trennt; der erste „Kulturschock“
(z. B. aufgrund der andersartigen Lebens- und Essensgewohnheiten) wird
bei gutem Willen erfahrungsgemäß nach einiger Zeit überwunden.
Sollte jedoch ein harmonisches Zusammenleben nicht möglich sein, sollte
die Au-pair-Agentur hierüber so bald wie möglich informiert werden.
Sie wird versuchen, sich ein möglichst objektives Bild zu verschaffen
und eine für beide Seiten annehmbare Lösung zu finden.
III. Bewerbung und Vermittlung
Au-pairs müssen mindestens
18 Jahre alt sein. Auch verheiratete Bewerber(innen) können zugelassen
werden.
Es wird erwartet, dass Bewerberinnen
bzw. Bewerber über gute Grundkenntnisse der deutschen Umgangssprache
verfügen. Das Au Pair muss über einen Nachweis der erforderlichen
Grundkenntnisse in der deutschen Umgangssprache verfügen. Verlangt
wird mindestens Level A1 des Europäischen Referenzabkommens. Als Nachweis
werden Zertifikate der allgemein bildenden Schulen, Hochschulen, Goethe-Institut
oder vergleichbarer Institute anerkannt. Ebenso kann die Anforderung an
die erforderlichen Grundkenntnisse durch den Nachweis von 170 Unterrichtsstunden
Deutsch an einer allgemeinbildenden Schule oder Sprachschule oder ein Semester
Germanistik an einer Hochschule erfüllt werden. Die Bescheinigung
muss übersetzt sein und den Stempel der Schule tragen. Gleich- oder
höherwertige Abschlüsse (z.B. Studium) ersetzen den Nachweis
des Level A1.
Interessentinnen bzw. Interessenten
sollten ihre Bewerbungsunterlagen sorgfältig und genau in deutscher
Sprache abfassen und ein ansprechendes Passbild beifügen.Viele Au-pair-Agenturen
verlangen darüber hinaus das Ausfüllen eines Fragebogens.
Bei der Vermittlung wird die Au-pair-Agentur
die Vorstellungen der Familie und der Bewerberin bzw. des Bewerbers soweit
wie möglich berücksichtigen. Das Angebot an interessierten Familien
ist in der Bundesrepublik im allgemeinen groß.
Bei Bewerber(innen) aus Nicht-EU-/EWR-Staaten
und aus den Staaten, die der EU am 1.5.2004 beigetreten sind, müssen
folgende Bedingungen erfüllt sein:
- in der Gastfamilie muss wenigstens
ein erwachsenes Familienmitglied die deutsche Staatsangehörigkeit
besitzen und Deutsch als Muttersprache sprechen. Möglich ist auch
eine Tätigkeit in einer Familie, die aus einem deutschsprachigen Land
oder Landesteil stammt und in der Deutsch als Muttersprache gesprochen
wird, in besonderen Ausnahmefällen auch in einer ausländischen
Familie, in der Deutsch die Umgangssprache ist.
- Die Bewerberin bzw. der Bewerber
darf mit den Gasteltern nicht verwandt sein
- Die Bewerberin bzw. der Bewerber
darf nicht aus dem Heimatland der Gasteltern stammen
IV. Einreise-, Aufenthalts- und
Arbeitserlaubnisbestimmungen
Au Pairs aus Nicht-EU-/EWR-Staaten
Es wird eine Aufenthalts- und eine
Arbeitsgenehmigung benötigt. Die Aufenthaltsgenehmigung muss vor der
Ausreise bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung (das ist
die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland oder ein regional zuständiges
Konsulat) in Form eines Sichtvermerks (Visum) beantragt werden. Der Einreisesichtvermerk
bedarf der vorherigen Zustimmung der für den Wohnort der Gastfamilie
zuständigen Ausländerbehörde. Bei Beantragung des Visums
darf man noch nicht 25 Jahre alt sein. Das Visum sollte zur Vermeidung
von Schwierigkeiten so rechtzeitig beantragt werden, dass diese Altersgrenze
bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde über die Aufenthaltsgenehmigung
nicht überschritten wird.
Die Arbeitsgenehmigung wird auf
Antrag vom örtlich zuständigen Agentur für Arbeit erteilt.
Sie setzt das Vorhandensein einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung
oder deren Zusage voraus. Die Arbeitsgenehmigung muss nach der Einreise,
aber noch vor der Arbeitsaufnahme eingeholt werden. Deshalb darf die Beschäftigung
erst nach der Erteilung der Arbeitsgenehmigung aufgenommen werden.
Für die Einreise und für
die Dauer des vorgesehenen Aufenthalts ist ein gültiger Reisepass
des Herkunftslandes erforderlich.
Au Pairs aus Staaten, die der EU
am 1.5.2004 beigetreten sind
Zur Einreise ist nur ein gültiger
Personalausweis erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch (für den Fall
eines Verlustes des Personalausweises), auch den Reisepass mitzunehmen.
Bei der in Deutschland örtlich zuständigen Ausländerbehörde
muss eine „Aufenthaltserlaubnis EG“ beantragt werden. Außerdem wird
eine Arbeitsgenehmigung benötigt. Sie wird auf Antrag von der örtlich
zuständigen Agentur für Arbeit erteilt. Die Arbeitsgenehmigung
muss bei der Agentur für Arbeit nach der Einreise, aber noch vor der
Arbeitsaufnahme eingeholt werden. Deshalb darf die Beschäftigung erst
nach der Erteilung der Arbeitsgenehmigung aufgenommen werden.
V. Zu guter Letzt
Es empfiehlt sich, nur eine Au Pair
Agentur in Anspruch zu nehmen, die sich verpflichtet, Ihnen während
des Aufenthalts z.B. bei Schwierigkeiten mit der Gastfamilie beizustehen.
Anderenfalls sind Sie unter Umständen in Deutschland auf sich allein
gestellt.
Wenn Sie sich entschlossen haben,
als Au-pair in die Bundesrepublik Deutschland zu kommen, gehen Sie aufgeschlossen
auf Ihre Gastfamilie zu und teilen Sie mit ihr unvoreingenommen ihre Lebensgewohnheiten
und Gepflogenheiten - die Sie ja in Deutschland kennenlernen möchten.
Bemühen Sie sich ernsthaft und nachdrücklich um die Vervollständigung
Ihrer Kenntnisse der deutschen Sprache und nehmen Sie sich vor, aus den
vielen neuen und zum Teil ungewohnten, manchmal schwierigen, aber auch
schönen Eindrücken eine wertvolle Lebenserfahrung zu gewinnen.
Einem erfolgreichen Aufenthalt in Deutschland dürfte dann nichts im
Wege stehen.
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Federal Institute for Work
The President
__________________________________________________
Information about the occupation of
Au-pair
in the Federal Republic of Germany"Au-pair" with German Families
Contents:
1.
The Work as Au-pair
2.
Rights ans Obligations
3.
Application and Placement
4.
Regulations for Entry, Residence and
Work Permits
5.
Last of All
The Work as Au-pair
The day to day work of an au-pair
is very variable. It depends on the nature and lifestyle of the family,
which has accepted the au-pair. "Au-pair" means" on equal terms" (living
and working with each other). A young firl or a young man, who wants to
come to Germany under this arrangement should imagine her/himself as the
daughter or son of a German family.... what would be required of them in
the house/appartment and family?Everyday life of an au-pair involves:
- carrying out light housework, helping
to keep the apartment clean and tidy as well as helping with washing and
ironing;
- preparing breakfast and simple meals;
- looking after the younger children, whoch
may involve supervising them and accompanying them to kindergarden or school
or certain events, going for walks with them or playing;
- looking after the house/apartment, helping
in the garden and tending to pets.
The following account of an au-pair
might be typical:
"The morning begings with me waking,
washing and dressing the children and eating breakfast with them so that
they can be taken to school round 8 am. As soon as the parents leave home
- the mother works half days, I begin to tidy up the room, then I prepare
a simple meal and eat with the children.
In the early afternoon they mostly
go out of the house and I travel by bus to town to attend a language course
and following that I do my homework. Then I have to bathe the little ones
before supper and get them ready for bed. Naturally I read them stories.
When the parents stay at home I have the evening off, otherwise I stay
with children till they go to sleep. I spend the rest of the evening together
with the parents in the living room or in my room. I read, sew or watch
TV. It`s at least 10 kms to the town centre and the bus connections are
very good."
Rights and Obligations
A European decree of the European
Council relating to the occupation of Au pair contains guidelines for living
and work conditions, language instruction, social protection as well as
the rights and obligations of the host family and the placed au-pair. This
decree was not ratified by the Federal Republic of Germany, but is generally
followed in practice. In addition certain procedures prevail as people
have been familiar with the role of au-pair in Germany for many years.Duration of the Stay
Au-pairs are mostly accepted by the
family for a period of 10 to 12 months. In many cases the stay can be shorter,
but rarely less than 6 months.
Work and Leisure Time
The daily working time should basically
not exceed 5 hours. If, for a special reason, more hours are required,
then there must be prior consultation. The overtime must be compensated
for by time off.
The division of working time is organised
according to the conditions and needs of the family; however, a certain
regularity can be expected in the daily routine. The au-pair has at least
one full day off a week (not necessarily on weekends, but at least one
Sunday in the month should be free). If the au-pair is accepted by the
family for a full year a holiday of 4 weeks is due to her. When the family
goes on holidays often the au-pair accompanies them and then must undertake
certain tasks and obligations eg. looking after the children.
Language Course
Every au-pair should be given the
possibility of participating in a German course in her time off, as well
as attending cultural and mentally stimulating events.
Board and Lodging
Board and lodging are naturally provided
by the family free of charge. In principle an au-pair has at her disposal
her own room. She eats together with the family and receives the same food
as the members of the family.
Pocket money and Travelling Expenses
An au-pair is not a household employee.
The main thing is to develop language proficiency and broaden genergal
understanding through a better knowledge of the host country. An au-pair
receives therefore no salary in the usual sense but as it were merely pocket
money. The amount of the pocket money can be negotiated. Usually it amounts
to about 260 Euro a month. The travel costs are not as a rule paid by the
family.
Medical and Accident Insurance
An au-pair must be insured in Germany
in every case against sickness and accident. The costs are borne by the
family. The question wheter compulsory insurance is covered in the regular
medical insurance is unfortunately not uniformly addressed by the medical
insurance schemes in Germany. In case the au-pair is not covered by the
regular medical insurance a reasonable priced private medical insurance
should be unconditionally taken out in conjunction by the host family.
Cancellation of the Work Arrangement
The au-pair arrangement is restricted
to a set length of time. Consequently it finishes on the expiry of the
agreed upon time. Before the expiry of this time the contract arrangement
can be in principle cancelled only by mutual consent (cancellation of the
contract). If there is a serious reason then it is possible, however, to
be terminated without notice. In most cases both parties agree that the
au-pair stays as lons as it takes to find another family or a replacement
for the family. Changing to another family is in these circumstances quite
usual. Yet it should be understood that there is to be no separation during
the early days of living together; from experience after a while the au-pair
will get over the initial "culture shock" (eg. because of different customs
and food) with a positive attitude. Should it however not be possible to
live together harmoniously then the au-pair agent should be informed as
soon as possible. The agent will try to assess the situation as objectively
as possible and find a satisfactory solution for both parties.
Application and Placement
Au-pairs must be at least 17 years
old. Au-pairs not from the EU/EEC countries should in applying for their
visas be under the age of 25. Exceptions are possible for au-pairs from
Andorra, Australia, Israel, Japan, Canada, Malta, Monaco, New Zealand,
San Marino, Switzerland, USA and Cypress.
Those interested should complete their
application details (letter of application, curriculum vitae) carefully
and precisely if possible in German language (or english) and include a
suitable passport photo (please fasten to the curriculum vitae). Many au-pair
agents require in addition a questionnaire to be filled out.
In selecting an au-pair the agent
will take onto consideration as much as possible what the family and the
au-pair have said about themselves. The supply of interested families is
generally high in the Federal Republic.
Entry and Residence Requirements
Foreign au-pairs if they are not citizens
of a country belonging to the European Union (EU) or the European Economic
Community (EEC) need a residence permit and a work permit for the
Federal Republic of Germany. The residence permit must be applied
for before departure from the appropriate German representative
(that is the Embassy of the Federal Republic of Germany or an appropriate
regional consulate) in the form of a visa. The entry visa requires the
prior consent of the appropriate foreign authority of the host family`s
region. The work permit is issued on application to the appropriate
regional employment office. It requires the existence of a valid residence
permit or confirmation. Those belonging to non EU/EEC countries need for
the entry and duration of the anticipated residence a valid passport from
their country of origin; those from EU/EEC member countries need only their
valid identity card for entry. It is recommended, however, to also have
a passport (in case of losing the identity card).Last of All
The au-pair agent can answer further
questions. The agent will stand by the au-pair during the stay in case
of possible difficulties. If there are problems with the agent the au-pair
can tirn to the appropriate German state employment office (Division Private
Arbeitsvermittlung). For this there must exist serious reasons.
When you have decided to come as an
au-pair to Germany go to your family with an open mind and talk to them
candidly about the customs and habits - which you would really like to
get to know in Germany.
Make an earnest and worthwhile effort
to improve your knowledge of German and resolve to have a vlauable life
experience from the many fresh and different impressions, which are sometimes
difficult but also fine. Nothing then can stand in the way of a successful
stay in Germany. |